aus dem Gästebuch

Inspirace
Petr Störzer ml.
Dobrý den, coby dlouholetý fanda této zříceniny se chci podělit o současný zážitek z návšt...
14. 08. 2016
Není to jeho pozemek
Petra
Já tedy nevím, ale podle Katastru nemovitostí je silnice majetkem Lesy ČR, a nikoliv a par...
02. 02. 2016
Krásný hrad a hloupý člověk pod ním
Robert
Dnes jsme byli navštívit tento hrad a předem zde patří poděkování všem, kteří se o hrad s...
28. 12. 2015
Vánoční návštěva hradu
Jitka

Dobrý den,
asi jako každý rodák z Oseka s nadšením sleduji, jak nám ten hrad ...
26. 12. 2015
Hrabišici
Vlk
Zdravím, zkoušel jsem už jednou poslat příspěvek, ale zřejmě to neprošlo přes bezp. kód. D...
20. 12. 2015

Kontakt Informationen

Provozovatelem je a
za obsah stránek odpovídá

Městský úřad Osek
Zahradní 246
41705 Osek
Česká republika
www.osek.cz
tel: +420417837202telefonek
fax: +420417837203

Napsat e-mail
obalka

osek-logo

Besucher-Zähler

595187
HeuteHeute35
Diese WocheDiese Woche1589
Dieser MonatDieser Monat4969
GesamtGesamt595187
Online 52
Seite gestartet 2.10.2010

Home
01 September 2017, 17.57
Dovolujeme si vás pozvat na výstavu Rýzmburk v době pozdního středověku   Vernisáž proběhne v pátek 1.září 2017 od 18:00 hodin Výstava bude otevřena od 1.září do 1.října 2017 Exponáty jsou zapůjčeny z regionálního muzea v Teplicích a Archeologického ústavu v Mostě 3D ....
07 März 2016, 21.26
Touto cestou bychom chtěli poprosit kohokoliv o zapůjčení nebo zprostředkování materiálů o hradu. Zejména sháníme starší fotografie, pohlednice, malby a jiné podobné materiály, které by nám pomohly při přípravě projektové dokumentace - oprava hradu. Kontakt: benda@osek.cz, ....
07 März 2016, 21.14
Ve dnech 12.-13.3. 2016 od 9:00 pořádá Sdružení pro záchranu hradu Rýzmburk brigádu – Jarní úklid. Práce budou zaměřeny na úklid celého areálu (hrabání listí, ořez náletů, sběr odpadků, atd.). Tímto srdečně zveme všechny přátele památek, kteří chtějí pomoci dobré ....

Vážení návštěvníci, s ohledem na vaší bezpečnost a zamezení ničení státní kulturní památky vás žádáme, abyste dodržovali návštěvní řád.

 
Timeline

Timelinie

 
Riesenburg - kurze Geschichte der Burg

Riesenburg - kurze Geschichte der Burg

Die älteste Erwähnung über die Burg befindet sich in der Urkunde aus dem Jahre 1250, Zuname Boreš (von Rýzmburk). Die historischen Forschungen des Baus bestätigen, dass kurz vor diesem Datum (1248/1249) einer der Türme im oberen Burgteil erbaut wurde. Die Burg (bzw. deren ältester Teil) entstand so irgendwann in der ersten Hälfte des 13. Jh. Sie wurde in der strategischen Lage am Rande des Erzgebirges an der wichtigen Fernroute von Tschechien nach Sachsen, welche schon seit der Urzeit genutzt wurde, situiert.

 

Die ehemaligen Burgeigentümer – die Herren von Riesenburg, oder „Hrabišic“ – Rechener (sie hatten im Wappen einen Rechen), gehörten zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern des mittelalterlichen Tschechien und beteilten sich somit an der Entwicklung der ganzen Nordwestlichen Region von Tschechien. In Osek gründeten sie außerdem das bedeutende Zisterzienser Kloster. Viele der Geschlechtsmitglieder wirkten auch an bedeutenden Stellen im Königshof.

Die Herren von Riesenburg verkauften im Jahre 1398 ihren Eigentum, incl. der Burg in Osek an den Meißner Markgrafen und kehrten in diese Region niemals zurück. Die Burg diente nicht mehr als Residenz und war weiterhin in Verwaltung eines beglaubigten Beamten – Burggrafen. Verkauf der Herrschaft Osek und Dux spielte sich aber ohne Zustimmung des Königs ab, was bejahrte Streite um den Eigentum, welche erst im Jahre 1459 durch die Rückgabe zu den Händen des Böhmischen Königs aufhörten. Im Jahre 1530 verkaufte der König Ferdinand I. die Burg Riesenburg an die Herren von Sulevice. Diese siedelten aber bald danach (um 1538) in das bequemere Schloss in Dux, während die Burg Riesenburg langsam verlassen war und begann zu verkommen.

 

Riesenburg gehört zu den umfangreichsten Burgen in Tschechien. Sie ist an einem langen und schmalen Felsensporn aufgebaut, welcher von der Ost- und Nordseite mit einem Fluss umströmt ist. Aus der Sicht des mittelalterlichen Militärwesen handelt es sich um eine Qualitätsfestung, welche scheinbar niemals erobert wurde. Die Burg hat zwei Basisteile. Der Kern mit Wohnturm und Kapelle befindet sich im höchstenvyhlidkavez_m Teil des Felsenrückens. Zu ihm liegt von der Süd- und Westseite das umfangreicherste, durch eine Mauer mit Schützentürmchen begrenztes Objekt an, welchem bis heute der massive Fluchtturm dominiert (sog. Bergfrist).

 

Die Ruine wurde im Laufe des 19. Jh. zum beliebten Ausflugsort, in den dreißiger Jahren besuchte sie sogar der bekannte romantische Dichter Karel Hynek Mácha und fertigte deren koloriertes Porträt. In der zweiten Hälfte des 19.Jh. wurde am Gipfel des Fluchtturmes ein Ausblick errichtet, der durch eine neueingebaute Treppe zugänglich ist. Heute ist die Burg fast im ganzen Umfang in Bewaldung versteckt und wird touristisch nicht genutzt. Weiterhin aber gehört sie zu beliebten Ausflugszielen und Spaziergängen.

Herkunft: Mgr. Michal Soukup

 

Disposition der Burg


before
after

Gegenwart und Zukunft. Bewegen Sie den Schieberegler mit der Maus.

 

obrhrad01_mBurg Ossegg (Riesenburg, Rysenburch) gehört zu den interessantesten und am wenigsten umbauten mittelalterlichen Objekten. Sie wurde in Arbeiten verschiedener Orientierungen von einigen Autoren einbezogen. Die bedeutendsten Erkenntnisse über die Burg lieferte A. Sedláček (Sedláček, 1927–37) in seinem Werk, dessen monumentale fünfzehnbündige Übersicht der Geschichte der tschechischen Burgen zur Basis für egal welche weitere Forschung gehört, und D. Menclová (Menclová, 1972) deren Werk bisher in dieser Richtung das letzte große ist. Die Vollendung führte F. Gabriel (Gabriel, 1990) durch Erkundung des historischen Baus, durch.

laube1924_1mAus der Sicht der gleichzeitigen Methode zur komplexen Forschung (Durdík, 1981) wuchs auch die Bedeutung der Burg Ossegg; letzte Studienergebnisse der Entwicklung der tschechischen Burgen des 12. und 13. Jh. (Durdík, 1978) präsentieren diese als sehr interessantes Beispiel eines Grundrisstyps mit Umfangsverbauung und Wohnturm (Turmpalast). Man kann also vermuten, dass die Burg in Zukunft als bedeutendes Objekt für weitere Forschungen sein wird.

Die Steinburg Ossegg, gegründet etwa 2,5km nordwestlich vom Kloster Ossegg am Felsensporn, der das Tal mit eingekehltem Weg in die Stadt Ossegg und Erzgebirge (zwischen den Bergen Špičák und Stropník), spaltet, in zwei schmälere Teile, durch welche die Wege weiter ins Gebirge und zur Grenze führten. Die Wege werden am Anfang von Flüssen, welche den Felsensporn von zwei Seiten umlaufen, verfolgt und verbinden sich im Tal darunter. Der Fluss diente in der Vergangenheit zum Mühlenantrieb und höchstwahrscheinlich wurde er auch im Mittelalter genutzt. Der Felsensporn läuft ins Tal in Richtung Nordwesten – Südosten durch eine ziemlich schmale Formation aus, welche vor Ort des ehemaligen Forsthauses verloren geht, damit er sich etwa nach 45m östlicher wieder mehr als 20m übers umgebende Gelände aufrichten kann, als der höchste Ort des Burgareals. Hier wurde eine der Burgdominanten, der Turmpalast, erbaut. Ort, wo die schmale Formation der Landenge verloren geht, war der Teiler, der die Burg vom umgebenden Gelände trennte.

mapahrad1_mDer nordöstliche Felsenspornhang ist steil geneigt mit zahlreichen Felsblöcken und endet am Fuße direkt am Fluss und Weg. Von da aus steigt er wieder steil zum umgebenden Gebirgskranz. Der südwestliche Hang ist sanfter und übergeht zum Tal, am Felsensporn durch einen Weg und von umgehenden Bergen durch den zweiten Flussabzweig getrennt. Der Felsensporn, örtlich in Form präparierter Felsenblocks, diente zusammen mit dem umgebenden Felsuntergrund als Basisbaumaterial. Diesen bildeten Balkenbände. Gemauerte Burgkonstruktionen ergänzte behauener Sandstein, welcher aus den nächsten Vorkommenslokalitäten hergebracht wurde. Die Sandsteinmuster wurden nicht untersucht, was mit Hinsicht zur den Ossegger Sandsteinen an Berührung mit Gesteinen der Erzgebirgskristalinik interessant wäre. Aus dem Ossegger Sandstein wurde angeblich auch der Brunnen in Brüx (Most) im 16. Jh. behauen. 

Den eigenen Bau bilden drei massive (im Sinne der Fläche) unregelmäßige Wallenovale mit gemeinsamen Quellen im Innenburgraum und in deren Innenumfang erbaute Objekte. Das erste und zweite Wallenoval bilden so im südöstlichen Teil freie Räume, welche man als Vorburg bezeichnen kann, und im nordwestlichen und nordöstlichen Teil bilden diese Zwinger der Innenburg. Ausdruck Zwinger dient nur zur leichteren Beschreibung der durch Walle begrenzte Flächen. Hier handelt es sich im Fortifikationssinne nicht um wahre Zwinger. Der durch den Innenwallumkreis geschlossene Raum (Länge 200m, maximale Breite 70m) ist heute von der Spornlandenge aus etwa 15m durch den Wallanbruch zugänglich (vom größeren Teil durch einen Holzschuppen aus dem 19. Jh. abgedämmt), und ursprüngliches, heute bedeutend zerstörtes Tor im Südosten, am senkenden Spornteil.

Es scheint, dass der Haupteingang in die Burg von der südwestlichen Seite war, wo noch heute ein merklicher Weg am südwestlichen Spornhang hinaufsteigt. Der Weg endet vorm erwähnten Tor am Spornteil, durch den im Felsuntergrund ausgehauenen und teilweise gemauerten Graben, etwa 10m breiten, geschützt. Der Spornfelsenteil führt vom Tor aus in Süden in einer Länge von 45m weiter und endet bei einer fast senkrechten Felsenhangplatte. Knapp vor dieser Platte befindet sich im Gelände eine in L-Form Aussenkung. Höchstwahrscheinlich ist das eine Spur eines Objektes, welches mit der Burg in Zusammenhang war. Dieses klemmte gemeinsam mit dem Tor den Weg mit Vortor und zugleich konnte es mit der Felsenplatte als Kontrolle des restlichen Spornteils dienen – vom Tor aus unübersichtlich – und die Wege darunter. Vom senkrechten Felsenhang aus sinkt das Sporngelände mit einigen Formationen und Brüchen noch etwa 100m.

Der vor dem südöstlichen Tor endende Weg schloss an südwestlichen Verkehrsweg unterhalb des Sporns im Bereich des heutigen Hauses Nr. 21 an. Hierher, vom Außenwallumkreis, läuft ein Felsenblock aus, welcher den westlichen und südwestlichen Spornhang abdämmt. Im Bereich des Hauses Nr. 21, wo der erwähnte Felsenblock endet, befand sich scheinbar das erste Walltor. Diese Vorstellung könnte auch der Fund zweier Sandstein- und Leibungselemente und Bogentorportals, nordwestlich vorm Haus gemacht, unterstützen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass diese Elemente von der Burg aus während der Steinförderung zum Hausausbau in der Vorburg hergebracht wurden. Das Tor konnte durch einen Wall oder Palisade mit einer Platte am Spornteil, längs des Weges von hieraus steigend, verbunden sein. Heute ist nach dieser Verbindung – nur bis auf ein kleines Wallgebilde – im Gelände keine sichtbare Spur. Das konnte aber auch die an Spornhängen bis zu unlängst betriebene Landwirtschaft verursachen. Ob zur Burg ihren Eingang auch von der Landenge aus hatte (dann ginge es um eine wenig Durchfahrtsdisposition), kann man ohne Aushub nicht

bestimmen.

pudorys_prazdny

Angaben und Wegweiser:

 

Fläche, begrenzt durch den äußeren Wallumkreis (außer Objekt des sgn. Bräuhauses) 8075m2

Länge des äußeren Wallumkreises (einschl. Torbereich, außer Objekt des sgn. Bräuhauses) 455m

Fläche der inneren Vorburg (einschl. Objekte) 1660m2

Fläche der Innenburg (einschl. Objekte) 1030m2

Unbebaute Fläche der Innenburg (Burghoffläche) 475m2

Verbaute Fläche durch den Turmpalast 92,8m2

Verbaute Fläche durch den Innenburgwestpalast 165,6m2

Verbaute Fläche durch den südwestlichen Turm der Innenburg – 77,4m2

Verbaute Fläche durch die Kapelle (ungefähr) – 130,0m2

 

 

Zdroj: ing. Ivan Lehký, Hrad Osek

 
© Copyright www.hradosek.cz • Všechna práva vyhrazena. Bez souhlasu autora je jakékoli užití fotografií či textů zakázáno.